Projektbild

Die Rahmenbedingungen für den Ausbau einer Gewerbeeinheit in Berg am Starnberger See zum Optikerladen standen fest.
Auf der einen Seite präzise Vorstellungen des Bauherren zu Atmosphäre und Funktionalität innerhalb des Ladens. Auf der anderen Seite ein großzügiger, offener  Raum, unpräzise zergliedert von zahlreichen unterschiedlich großen Nischen und Rücksprüngen in der ihn umgebenden Wandfläche.

Ausgelöst durch den Wunsch des Optikers nach einem repräsentativen „Showroom“ und absoluter Transparenz zwischen allen unterschiedlichen Funktionsbereichen entstand das Konzept einer großzügigen „Bühne“ mit einsehbaren „Backstage“ Bereichen.

Die große Fläche des Ladens wird durch ein umlaufendes Regalband eingefasst, in dem die verschiedenen Brillenkollektionen ausgestellt werden.
Das voluminöse Regalband gibt dem zuvor zergliederten Raum Klarheit und verhilft ihm zur gewünschten Repräsentativität.

In den nun entstandenen nach hinten versetzten Nischenräumen finden dienende Funktionen wie Sehtest, Werkstatt und Stauraum ihren Platz. Zurückgenommen, aber immer von überall aus einsehbar.

Diese klare und offene räumliche Organisation des Ladens schafft eine immer offene und kommunikative Atmosphäre in allen Bereichen des Ladens. Sie ermöglicht je nach Wunsch und Notwendigkeit sowohl Nähe, als auch Distanz zwischen Personal und Kunden.